Naturfaser für Höchstleistung

Merinowolle ist die Performance-Faser der Natur. Gemacht für Bergschafe, die bei rauesten Bedingungen in den Bergen klarkommen – egal ob Regen, Schnee oder brennende Sonne. Genau da draußen zeigt Merinowolle, was sie kann: von Natur aus temperaturregulierend, feuchtigkeitsableitend und geruchsresistent. Wir haben sie nur in ein T-Shirt gepackt.

DIE VORTEILE VON MERINOWOLLE

Also, was bringt Merinowolle eigentlich in Sachen Performance? Warum ist Merino so verdammt gut – und warum gehört es fest in deine Garderobe? Hier kommt die Kurzfassung. Für die harten Fakten kannst du dir danach die Merino-Science reinziehen.

1. Merino puffert Feuchtigkeit weg

Merino ist beim Feuchtigkeitsmanagement 96 % besser als Polyester. Das heißt: Es nimmt Feuchtigkeit (Schweiß) von deiner Haut auf und gibt sie bei wechselnden Bedingungen nach und nach wieder ab – so bleibst du trockener und fühlst dich wohler, wenn der Tag wärmer wird oder du dich den Anstieg hochkämpfst.

2. Merino hält deine Temperatur im Gleichgewicht

Merino gleicht Temperaturschwankungen ganz natürlich aus und hält deine Temperatur konstant – auch wenn das Wetter plötzlich umschlägt oder du zwischen Vollgas und Pause wechselst. Statt zu überhitzen oder auf einmal zu frieren, passt sich Merino dir an: kühlend, wenn dir heiß ist, und wärmend, sobald du stehen bleibst.

3. Merino hält Gerüche in Schach

Merinowolle wirkt von Natur aus geruchshemmend und schafft ein Umfeld, in dem geruchsverursachende Bakterien schlechter klarkommen. Weniger klammer Stoff auf der Haut, weniger Mief nach der Session und mehr Einsätze zwischen den Waschgängen als bei synthetischen Alternativen.

4. Merino sagt dem Frösteln nach dem Auspowern bye-bye

Dieser Moment, wenn du stehen bleibst und die Kälte direkt durchzieht? Merino fängt das ab. Träger:innen bewerteten Merino in den 25 Minuten nach dem Sport in einer mäßig kalten Umgebung als deutlich wärmer und komfortabler als Baumwolle, Viskose und Polyester.

5. Merino hält warm, selbst wenn’s nass ist

Merinowolle liefert auch dann noch ab, wenn sie nass ist. Die Faserstruktur von Merino erzeugt beim Aufnehmen von Feuchtigkeit weiterhin eine kleine Menge Wärme und reguliert so deine Temperatur, statt auf der Haut kalt und klamm zu werden.

6. Merino ist superweich auf der Haut

Merinowolle ist deutlich feiner als die dicke, kratzige Wolle in Omas Pullis. Heißt: Sie legt sich an deine Haut, statt zu pieksen wie grobere Fasern, und fühlt sich dabei spürbar mehr nach Performance an. Glatt, weich und mit einem cleanen, sleeken Finish.

JETZT GEHT’S AB IN DIE WOOL SCHOOL

Wie funktioniert Merinowolle?

Der größte Unterschied zwischen Merino und anderen Stoffen? Merinowolle isoliert nicht nur und leitet Feuchtigkeit ab. Sie reguliert aktiv. Aber wie funktionieren all diese Vorteile von Merinowolle eigentlich auf Faser-Ebene? Fangen wir mit den Basics an.

Keratin

Merinofaser besteht aus Keratin – demselben Protein wie menschliches Haar. Die Struktur von Keratin hat zwei entscheidende Schichten: eine hydrophobe Außenschicht, die Wasser abweist, sodass Regen und Spritzwasser einfach abperlen, und einen hydrophilen Kern, der Feuchtigkeitsdampf anzieht und bis zu 30–35 % seines Eigengewichts an Feuchtigkeitsdampf aufnehmen kann, bevor er sich nass anfühlt.

Faserstruktur

Diese Faserstruktur ist der Grund, warum Merino Feuchtigkeit managt und deine Temperatur reguliert – denn beides hängt direkt zusammen. Schwitzen ist die Art deines Körpers, dich abzukühlen und deine Temperatur im Gleichgewicht zu halten. Bleibt der Schweiß aber direkt auf der Haut hängen, bleibt dir warm und du fühlst dich nass an. Genau deshalb ist atmungsaktive Kleidung, die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, so wichtig. So wie Merino.

Exotherme Reaktion

Wenn Merino Feuchtigkeitsdampf von deiner Haut aufnimmt, entsteht dabei eine exotherme Reaktion. Dabei wird nach und nach Wärme freigesetzt – und genau das hält dich bei Kälte warm. So bleibt dein Mikroklima stabil, egal ob du gerade Gas gibst oder wieder runterkommst. Genau deshalb funktioniert Merinowolle im Sommer genauso gut wie im Winter: Wenn du in der Hitze schwitzt, hilft Merino dabei, den Schweißdampf nach außen entweichen zu lassen. Das kühlt dich runter und unterstützt deine Körpertemperatur dabei, im grünen Bereich zu bleiben.

Die Struktur von Wolle reagiert in Echtzeit auf wechselnde körperliche Bedürfnisse. Sie hält Athlet:innen automatisch nah an ihrer Komfortzone, damit 100 % Fokus auf der Challenge bleiben – vor allem bei unberechenbaren, intensiven Aktivitäten mit ordentlich Output.

WOOLMARK-GESCHÄFTSFÜHRER, JOHN ROBERTS

MERINO BEI HITZE

Ist Merinowolle bei Hitze gut?

Selbst im Vergleich mit schweißableitenden Synthetics behauptet sich Merino locker. Eine Studie der University of Otago verglich Merinowolle, ein Woll/Polyester-Mischgewebe und Polyester an zehn trainierten Athlet:innen – und zwar bei Hitze (32 °C) genauso wie bei Kälte (8 °C). Dabei wurden unter anderem Herzfrequenz, Kerntemperatur, Wärmegehalt des Körpers und die Zeit bis zum Einsetzen des Schwitzens erfasst. Von den drei Varianten schnitt das Merino-Single-Jersey-Kleidungsstück am besten ab – bei Hitze genauso wie bei Kälte. Und es reguliert die Temperatur auch dann weiter, wenn du stehen bleibst. So wird der Fröstelfaktor nach dem Workout geglättet, wenn kalter Schweiß auf der Haut klebt. 

Ist Merinowolle wirklich geruchshemmend?

Merino ist außerdem von Natur aus geruchshemmend – noch so ein Pluspunkt, wenn’s heiß wird. Merinowolle ist hygroskopisch, das heißt: Sie kann 30–35 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. So bleibt die Hautoberfläche trockener und Bakterien haben schlechtere Karten. Gleichzeitig nimmt sie Gerüche beim Tragen auf und schließt sie in der Faser ein – genau da, wo sich Bakterien nicht wohlfühlen. So bleibt dein Tee länger frisch, vor allem im Vergleich zu Polyester. Auch nach dem Waschen speichern Wollteile 66 % weniger Körpergeruch als Polyester und 28 % weniger als Baumwolle. 

NATURFASERN

Welche anderen Naturfasern verwendet Mons Royale?

Wir sehen eine Welt, in der Naturfasern die synthetischen Materialien ersetzt haben, die unseren Planeten belasten – besonders in der Outdoor-Bekleidungsbranche. Merinowolle ist für uns die Heldin unter den Performance-Fasern, dicht gefolgt von anderen Naturfaser-Mischungen. 

Tencel™ Lyocell

Tencel wird aus Holzzellstoff aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt und ist biologisch abbaubar, robust, weich und atmungsaktiv. Es verleiht Materialien ein Extra an Softness.

Bio-Baumwolle

Eine natürliche Wahl: Bio-Baumwolle verleiht unseren Lifestyle-Looks ihren lässigen Vibe und bringt gleichzeitig Struktur und Strapazierfähigkeit in Merino-Mischungen. Weich auf der Haut, besser für den Planeten.

Hemp

Hanf ist eine natürliche Pflanzenfaser: atmungsaktiv, drei- bis viermal stärker als Baumwolle und mit jeder Wäsche noch softer. Genau da, wo’s drauf ankommt, bringt er extra Haltbarkeit.

DIE WISSENSCHAFT SAGT'S

Die Merino-Science

Verlass dich nicht nur auf unser Wort. Grab dich durch die Merino-Science und schau, was die Leute im Laborkittel dazu sagen.

REFERENZEN

MEHR ERFAHREN

Merino-Wissenschaft

Merinowolle ist beim Feuchtigkeitsmanagement 96 % besser als Polyester. Gerade bei Stop-and-go-Sportarten passt sie sich an und hält dein Mikroklima sauber im Griff – warm, wenn du stillstehst, und trocken, wenn du richtig Gas gibst.

MEHR ERFAHREN

Transparenz

Wir arbeiten mit den Besten der Welt in der Wollherstellung zusammen, damit Qualität, Transparenz und eine ethische Produktion sitzen. So treiben wir Bekleidung voran, die auch morgen noch abliefert.

MEHR ERFAHREN

Unsere Story

Irgendwann Anfang der Nullerjahre stand ein sturmjagender Kiwi-Skibum, der aus einer Skitasche lebte, vor einem ziemlich großen Problem – sein Gear taugte weder für epische Bergmissionen noch für den Absacker an der Bar nach dem Shredden. Und jetzt? 16 Jahre später sind wir hier.

MEHR ERFAHREN