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Athlete Yarns: Finny B über Schnee, Stoke und seinen Style am Hang

Wir plaudern mit dem lokalen Wānaka-Skifahrer und Mons-Athleten Finn Bilous über seine aktuellen Abenteuer und seine neueste Mons-Kollaboration.

Finn Bilous braucht in der Skiwelt keine grosse Vorstellung. Aufgewachsen in Wānaka, gehören Schnee, Stoke und Style für Finn zum Alltag, seit er denken kann – erst knietief im Powder, heute mittendrin im Geschehen.

Letztes Jahr haben wir unsere Partnerschaft mit einem limitierten Drop des Finn Bilous Yotei Classic gestartet. Diese Saison haben wir uns erneut mit Bilous zusammengetan und an einer frischen Kollab getüftelt: dem limitierten Finn x Mons Neckwarmer. Mit extraweiter Passform und einem Verweis auf Wānakas Hausberg verbindet er Finny-B-Style mit Merino-Performance auf den Punkt.

Also dachten wir: Besserer Anlass geht kaum, um uns mit Finn mal hinzusetzen und ein bisschen über das zu quatschen, was in seiner Welt gerade abgeht – auf und abseits der Bretter.


Du bist praktisch auf dem Berg gross geworden. Was begeistert dich nach all den Jahren noch immer am Skifahren?
Nachdem ich jahrelang im Slopestyle- und Big-Air-Zirkus unterwegs war, liebe ich es heute vor allem, neue Spots im Backcountry zu entdecken und mit Leuten aus ihren lokalen Communities rund um den Globus in Verbindung zu kommen.

Wie würdest du deinen Ansatz beim Skifahren beschreiben?
Hm. Ich würde sagen: lehrreich. Skifahren war für mich ein ziemlich krasser Lehrer im Leben – am Berg und auch abseits davon.

Was macht deinen Style am Hang aus?
Wahrscheinlich ein Mix aus allem, was ein ganzes Leben auf Ski so mitbringt. In meinen jüngeren Jahren habe ich viel Zeit im Park verbracht und war oft in Treble Cone unterwegs. Genau das gibt mir heute die Basis, diese Disziplinen miteinander zu verbinden. Ich liebe die Herausforderung, Tricks aus natürlichem, ungezähmtem Gelände rauszuholen.

Woran misst du für dich Fortschritt?
Früher hiess Fortschritt für mich meistens: neue Tricks lernen. Jetzt, wo ich älter bin und Skifahren schon so lange ein fester Teil meines Lebens ist, sehe ich das viel ganzheitlicher. Ich bin viel offener darin, wie ich Wachstum bewerte – solange ich dazulerne, geht’s vorwärts. Und das beschränkt sich nicht nur auf Tricks. Es geht auch um Schneekunde und Sicherheit, neue Zonen auschecken, Erste Hilfe, Schneemobile fahren, Filme produzieren, Designarbeit mit Marken und so weiter. Dieser Perspektivwechsel hat dafür gesorgt, dass sich Skifahren für mich ziemlich grenzenlos anfühlt. Es gibt einfach immer wieder was Neues zu lernen.

Was sorgt bei dir gerade für richtig Feuer?
Das Leben in Kanada! Wir hatten gerade einen komplett wilden Ski-Monat im Interior von British Columbia zum Start in den Winter 2026 auf der Nordhalbkugel. Egal, wo ich hinschaue, wartet verrücktes Gelände. Ich hab richtig Bock, noch mehr zu erkunden!

Was würden die Leute niemals von dir erwarten?
Ich hab kurz vor meiner Abreise aus Neuseeland erst gelernt, einen Bagger zu fahren. Nur ein kleines Teil, aber verdammt – ich bin angefixt! Ich hab richtig Lust, besser darin zu werden, Erde durch die Gegend zu schieben, haha. Respekt an alle Baggerfahrer. Echte Künstler.

Das aktuellste Foto auf deinem Handy?
Die erste Runde mit dem neuen Waffeleisen heute Morgen, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Macht richtig was her.

Was ist der Renner in deinem Kühlschrank – und was ist dein Snack der ersten Wahl für Touren?
Schokomilch im Kühlschrank, Clif Bar und Red Bullllllll für Touren.


Wann fühlt sich eine Markenpartnerschaft für dich echt an?
Wenn du Gear nutzt, an das du wirklich glaubst, dieselben Grundwerte teilst und den Menschen vertraust, mit denen du arbeitest.

Warum passt Mons für deine Art zu skifahren – und zu dir als Mensch?
Erstens ist da die offensichtliche Verbindung: eine Marke, die in Wānaka gegründet wurde und von dort aus arbeitet – genau dem Ort, an dem ich geboren wurde, aufgewachsen bin und bis heute lebe. Ich liebe es, wenn ich zu Hause bin, im Office vorbeizuschauen, neue Produkte anzusehen, mit dem Team zu arbeiten und gemeinsam herauszufinden, wie wir die Teile noch besser machen können. Ich glaube wirklich an das Produkt und trage Merino seit jedem einzelnen Tag, seit ich diese furchtbaren, knalligen, gestreiften Polyester-Thermosachen vom Warehouse aus Kindertagen hinter mir gelassen habe. Verdammt, die Dinger haben gejuckt … zum Glück gibt’s Merino.

Wie wichtig ist die Materialwahl bei deinem Gear?
Essenziell. Gerade jetzt, wo ich im Winter mehr Zeit im Backcountry verbringe, bist du oft ziemlich abgelegen unterwegs. Wenn dein Gear nicht abliefert, kann es sehr schnell unangenehm werden. Ich vertraue auf Merino, weil es mich warm hält und gleichzeitig atmungsaktiv ist. Genau das ist für mich entscheidend, wenn ich lange Tage in den Bergen unterwegs bin und die Temperaturen ständig wechseln.


Wie ist die Idee für deinen Signature-Neckwarmer entstanden?
Ich bin schon immer gern mit meinem Neckwarmer gefahren, hochgezogen bis über die Nase und unter die Goggle geklemmt, damit mein Gesicht vor den Elementen geschützt ist. Gerade in Neuseeland, wo die UV-Strahlung wegen der dünneren Ozonschicht ziemlich heftig sein kann. Oft ist es so, dass ein Neckwarmer am Anfang recht eng am Hals sitzt und sich beim Fahren, wenn du ihn die ganze Zeit hochgezogen trägst, schnell einschränkend anfühlen kann. Im letzten Jahr habe ich deshalb tatsächlich ein zusätzliches Fach in meine Neckwarmer eingenäht, um den Schlauch weiter zu machen. Ich bin damit zum Team im Mons-Office gegangen und habe vorgeschlagen, den Schlauch für Leute breiter zu machen, die ihre Gesichtsmaske beim Fahren auch gern komplett hochziehen – und sie waren total offen für das Feedback. Hoffentlich feiern die Leute das und ich bin nicht einfach nur der Typ, der seinen Neckwarmer wie Darth Vader trägt.

Wofür sollte das Design stehen?
Durch meine Verbindung zu Wānaka und die von Mons Royale fanden wir es stark, ein Stück Heimat ins Design zu holen. Also haben wir uns entschieden, eine topografische Karte der Gipfelfelsen meines Hausbergs Treble Cone einzubauen. Dort habe ich Skifahren gelernt, und der Berg hat massiv geprägt, wie ich fahre und Gelände lese. Am Ende haben wir uns für die schwarz-graue Optik entschieden, damit das Design dezent bleibt – mit Akzenten in Blutrot im Logo-Lock-up und in den Topo-Linien. Ich bin mega happy damit, wie das Ganze geworden ist, und freu mich drauf, es draussen in freier Wildbahn zu sehen.

Worauf freust du dich in der kommenden Saison am meisten?
Jede Saison bin ich einfach gespannt, was passiert. Für mich ist vor dem Winter inzwischen so viel offen, und genau diese Spontaneität liebe ich. Ich freu mich darauf, zu sehen, wen ich treffe, alte und neue Freunde zu sehen und herauszufinden, wohin mich meine Ski in dieser verrückt schönen kleinen Welt noch tragen.

Danke ans Mons Team!
Finny B.

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